Bayern: Planungsrichtlinien für Indukive Höranlagen aktualisiert

Titelblatt Broschüre Planungsrichtlinien
Die neuen Planungsrichtlinien

Die Planungsrichtlinien für Planung, Vorbereitung, Einbau und Wartung induktiver Höranlagen sind überarbeitet worden. Damit hat das bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr in enger Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten e.V. (LBSV) die bisher gültigen Richtlinien von 2014 auf den neuesten Stand gebracht.

Eine wichtige Information fehlt in der Neuausgabe der Planungsrichtlinien jedoch, nämlich der Hinweis auf einen Beschluß des Bayerischen Landtages vom 12.12.2001. Demnach müssen in staatlichen Gebäuden bei Neubau-, Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen überall dort, wo Lautsprechersysteme fest installiert werden, auch Induktionsleitungen (allerdings ohne die zugehörige Elektronik!) fest eingebaut werden. Dies gilt ebenso für öffentliche Gebäude, bei denen der Freistaat Bayern die Baumaßnahmen mitfinanziert.

Links:

Planungsrichtlinien 2019 des bayerischen Staatministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr

Beschluß des Bayerischen Landtages zur Verbesserung der Kommunikation von hörgeschädigten und gehörlosen Menschen