Die vollständig transparente Maske - mit Zulassung!

Smile-Maske auf einem Dummy

Smile by eGo an einem Dummy
Quelle: YouTube-Video von Dominik Junold

(Aktualisierungen sind farblich hervorgehoben)

Wir haben bereits in einem früheren Artikel auf Facebook und Twitter über eine durchsichtige Maske berichtet. Nun gibt es auch eine deutsche Antwort auf den Ruf nach freiem Blick aufs Gesicht: Die “Smile by eGo”. Sie wurde entwickelt vom Ingenieur Ekkehard Gorski aus Murnau. Der ursprüngliche Einsatz war vorgesehen im Hotelbereich, wo die Angestellten Freundlichkeit ausstrahlen müssen, damit der Gast sich wohlfühlt. Mit der gewöhnlichen Mund-Nasen-Bedeckung ist ein Lächeln allenfalls an den Augen zu erkennen — zuwenig für eine positive Ausstrahlung.

Alle Informationen zur Maske finden sich auf der Webseite des Herstellers, ein Video zur Veranschaulichung gibt es auf YouTube.
Der große Unterschied zu den bislang bekannten Gesichtsvisieren ist, daß die Smile by eGo als Community-Maske (Mund-Nasen-Bedeckung) vom Bayerischen Ministerium für Gesundheit und Pflege anerkannt worden ist.

Die Maske besteht aus PET, dem gleichen Kunststoff, aus dem Plastikgetränkeflaschen hergestellt werden (siehe Datenblatt). Dieser Kunststoff ist nicht ganz unumstritten. Auf Anfrage teilt uns der Hersteller mit, daß das verwendete PET Lebensmittelqualität ist. Das amerikanische Original (siehe Webseite des Entwicklers, Video auf Vimeo, Videobericht von Computerbild) besteht aus Silikon und hat einen HEPA-Filter, eine antimikrobielle und eine Anti-Beschlag-Beschichtung. Das schlägt sich auch im Preis von 42 € nieder; zudem ist die Produktion gerade angelaufen und die ersten Exemplare werden vermutlich im September ausgeliefert werden.

Hingegen sind die Smile by eGo sofort erhältlich zu einem Preis von 9,75 € pro Stück (Preisstaffelung, Rabatte und Bestellinformationen siehe Produktseite). Eine Sammelbestellung ist sehr zu empfehlen!

Nachtrag: Der Hersteller weist darauf hin, daß die Masken nach Umstellung auf eine andere PET-Sorte deutlich weniger Spiegelungen zeigen und das Mundbild damit wesentlich besser erkennbar ist als mit den Masken der 1. Materialgeneration.

(Aktualisiert am 30.9.2020)