Smartphone-App für Schwerhörige

RogerVoice PhoneAppDie Idee ist gut, wenn auch nicht neu: Ein schwerhöriger Benutzer ruft irgendjemanden an oder wird selbst angerufen, und spricht ganz normal ins Smartphone. Die Antwort des Gesprächspartners erscheint live als Text auf dem Display. Eine feine Sache, die Echtzeit-Telefonieren auch für Schwerhörige ermöglicht. Soweit die Theorie.

Eine App, die das ermöglichen soll, ist RogerVoice, die für Android und iOS erhältlich ist. Ich habe die App getestet und auch die Eindrücke von anderen schwerhörigen Testern gesammelt.

„Jones“-Zitat: „Geheimnis“ gelüftet

Welcher Schwerhörige kennt es nicht, das bekannte Zitat eines Journalisten, welches unser Lebensgefühl so treffend beschreibt:

10 Jahre Ohrring: Guten Mutes bei „schwerem“ Hören

An die 100 Gratulanten fanden sich am 1. Oktober im Bistumshaus St. Otto in Bamberg ein, um gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe „OhrRing“ um Margit Gamberoni ihr 10-jähriges Jubiläum zu begehen.

Induktives Hören beim 36. Poetenfest

Aushändigung eines FM-Empfängers am Infostand
Aushändigung der Anlage am Infostand des Veranstalters
(Foto: Ulla Kölbel)

Beim diesjährigen Poetenfest in Erlangen vom 25. bis 28. August kamen Hörgeräte- und CI-Träger zum wiederholten Male in den Genuss, das gesprochene Wort deutlich zu verstehen. Sowohl am Hauptpodium als auch an den beiden Nebenpodien war es möglich, mit so genannten FM-Empfängern induktiv zu hören. Dieses Hilfsmittel stellte der Veranstalter an seinem Stand leihweise zur Verfügung.

Schwerhörigkeit häppchenweise

Wie bitte? In der SZ vom 7.5.2016Wenn die Ohren immer schlechter werden, läßt sich das eine Weile ignorieren und damit leben, aber irgendwann geht es einfach nicht mehr. Wie es anfängt und was damit zusammenhängt, wird in einem Essay der Süddeutschen Zeitung hervorragend beschrieben:

Barrierefreie Führung durch Stein

Denkmal für einen Bleistiftspitzer
Denkmal für einen Bleistiftspitzer

Bei schönem, aber sehr kaltem Wetter fand am 3. Mai die Führung durch Stein statt, barrierefrei für Schwerhörige und Gehörlose. Es war eine Außenführung, ohne Besichtigung des Faber-Castell-Schlosses, organisiert von Rolf Hörndlein (Schwerhörigenseelsorge der ELKB), Johannes Kröner (Kath. Hörgeschädigtenseelsorge) und dem Nürnberger Institut "Geschichte für Alle e.V.".

Neue Webadresse für Schwerhörigenseelsorge: shs-elkb.de

Foto der Erde
Foto: NASA Goddard Space Flight Center
Lizenz: CC BY 2.0
Quelle: Wikimedia Commons

Wem die vollständige URL der Schwerhörigenseelsorge der ELKB zu lang ist, kann ab sofort unsere kürzere Webadresse benutzen. Unsere Webseite ist jetzt auch erreichbar unter

www.shs-elkb.de

Der neue Name kann auch für unsere Mailadressen verwendet werden (siehe "Kontakt").

Unter den bisherigen (langen) Adressen werden wir noch etwa zwei Jahre erreichbar sein, bis die Umstellung sich bei allen Freunden und Kontakten etabliert hat.

Veranstaltungskalender aktualisiert

Die uns bis jetzt vorliegenden Termine, insbesondere unsere CI-Gesprächsabende und die regelmäßigen Treffen der Selbsthilfegruppen im Umkreis, sind jetzt in unserem Terminkalender ("Veranstaltungen allgemein") aufgenommen. Wenn ihr neue Termine und Veranstaltungen habt, könnt ihr sie uns gerne mitteilen, damit wir sie aufnehmen können.

Induktive Höranlagen

Internationales Logo für Induktive HöranlagenWir haben unser Informationsangebot erweitert! Sie finden jetzt nicht nur Informationen über induktive Höranlagen, sondern können über eine Eingabemaske auch gezielt nach Einrichtungen suchen, die mit funktionierenden Anlagen ausgestattet sind (beides zu erreichen über die Navigationsleiste links).

 

Fragwürdiges CI-Implantationsalter bei Säuglingen

Uns erreichte Mitte April eine Rund-Email mit dem Betreff "Wenn Kinder nicht hören // Wie eine frühe Behandlung von ...". Absender war die Initiative "Beat the Silence", hinter der der CI-Hersteller MED-EL steht. In der Mail wurde durch geschickten Aufbau des Pressetextes und gezielter Platzierung von Experten-Zitaten wieder einmal der Eindruck erweckt, eine CI-Implantation im ersten Lebensjahr sei sinnvoll und für eine "normale" Sprachentwicklung unumgänglich.

So wird z.B. gesagt:

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