Rückmeldungen von Erfahrungen zum Empfang von Warnungen von Menschen mit Hörbehinderung gesucht.
Am Donnerstag, den 12. März 2025, ab 11 Uhr wird im Freistaat Bayern die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme gestestet. Der Bayernweite Warntag findet jährlich am zweiten Donnerstag im März statt.
Ziel der Übung ist es, die Bevölkerung für Warnsignale zu sensibilisieren und die Abläufe im Krisen- und Gefahrenfall zu überprüfen. Weitere Informationen gibt es unter https://www.stmi.bayern.de/bevoelkerungsschutz/warndienste/.
Barrierefreie Teilnehmendenliste zum Probealarm 2026 unter https://www.stmi.bayern.de/media/06_bevoelkerungsschutz/Warndienste/260312-barrierefreie-teilnahmeliste.pdf
Zur Warnung der Bevölkerung greifen die Sicherheits- und Katastrophenschutzbehörden auf folgende Mittel zurück:
- Amtliche Gefahrenmitteilungen über Rundfunk und Fernsehen
- Sirenen, über die auch das Signal „Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsage achten“ ausgestrahlt werden kann
- Cell Brodcast
- Warn-Apps wie NINA oder KATWARN
- Digitale Informationstafeln in Innenstädten, im ÖPNV sowie an zentralen Fernverkehrsbahnhöfen
- Durchsagen über Lautsprecherfahrzeuge
Doch gerade für Menschen mit Hörbehinderung, insbesondere ältere ohne digitale Kompetenz, stellt der Zugang zu Warnungen noch immer ein Problem dar.
Das Netzwerk Hörbehinderung Bayern (NHB) bittet um Rückmeldungen von Erfahrungen zum Empfang von Warnungen von Menschen mit Hörbehinderung oder Multiplikator*innen. Diese Rückmeldungen werden gesammelt, ausgewertet und an Holger Kiesel (Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung) weitergeleitet, mit dem Ziel das System zukünftig zu verbessern.
Rückmeldungen bitte an: regine.zille@nh-bayern.de
