Ein aktuelles internes Arbeitspapier von Bund, Ländern und Kommunen listet über 70 Sparvorschläge mit einem Volumen von über 8,6 Milliarden Euro im Sozialbereich auf. Viele Maßnahmen sind noch gar nicht beziffert, könnten also noch weiter gehen.
Eine aktuelle Pressemitteilung des Paritätischen Gesamtverbands vom 16. April 2026 klärt über die Kürzungspläne auf. Die Sparmaßnahmen würden auch die Eingliederungshilfe betreffen, also Leistungen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.
Wie bereits mehrfach berichtet, wird das Thema Gehörlosengeld in Bayern seit längerer Zeit immer wieder diskutiert. Ziel ist eine finanzielle Unterstützung für Menschen mit Gehörlosigkeit oder starker Schwerhörigkeit, um Teilhabe im Alltag zu erleichtern.
Aktuell ist die Einführung weiterhin nicht beschlossen und im Doppelhaushalt 2026/2027 zunächst nicht vorgesehen. Damit bleibt offen, wann es tatsächlich zu einer Umsetzung kommt.
